Der Biogarten zeichnet sich durch ein naturnahes Gestalten und Bewirtschaften aus. Er bietet Tieren und Pflanzen einen wertvollen Lebensraum und respektiert die natürlichen Abläufe.

Wer sich für diese Form des Gärtnerns entscheidet, verzichtet bewusst auf den Einsatz künstlicher Dünger und chemischer Schädlingsbekämpfungsmittel, nutzt den eigenen Kompost zum Düngen sowie selbst hergestellte Pflanzenjauchen gegen Schädlinge.

Der Biogärtner sorgt mit seiner Pflanzenauswahl möglichst heimischer Arten für eine öklogische Vielfalt und bietet mit Stein- und Laubhaufen, Nistkästen oder einem Stapel altem Holz Rückzugsmöglichkeiten für Tiere und Insekten.

Statt Kunststoff und Beton finden natürliche Materialien wie Holz, Mulch, Naturstein sowie wasserdurchlässliche Materialien wie Kies oder Sand ihren Einsatz beim Bau von Wegen und Sitznischen.

Sonst unerwünschte Wildkräuter wie Löwenzahn oder Giersch finden ebenfalls ihren Platz im Biogarten. Teiche und Bachläufe runden das Bild ab und locken seltene Insekten wie Libellen an.

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